die neuen Zollbestimmungen zum aktuellen Konvoi zur Gesamtstatistik  
 

P R O J E K T E
   
  Konvoi
 

Schon nach dem Aufenthalt der ersten Kinder aus Shitkowitschi im Jahre 1992 war den Verantwortlichen klar, die vielen Geschenke und Pakete, die die Kinder in Deutschland erhalten hatten, konnten unmöglich mit den üblichen Transportmitteln befördert werden. Deshalb wurden seit dieser Zeit regelmäßig Konvois nach Weißrussland organisiert.

Nachdem anfänglich jeweils Lkws angemietet wurden, hat der Verein im Jahr 1994 seinen ersten gebrauchten Lkw gekauft, im Jahr 1995 folgte ein zweiter. Begleitfahrzeuge haben inzwischen den Fuhrpark ergänzt. Alle Fahrer opfern zur Durchführung der Konvois ihren Urlaub. Sie sind dann jeweils ca. 10 Tage unterwegs. Besonders spannend ist immer wieder der Grenzübergang von Polen nach Weißrussland. So wollte ein junger weißrussischer Grenzer im Mai 1999 einen LKW abladen lassen, weil er nicht korrekt verplombt war (es ging aus technischen Gründen nicht). Nach intensiven Verhandlungen durfte man nach Übergabe einiger "Präsente" weiterfahren . Es gibt auch jedes Mal Probleme mit neuen und überraschenden Bestimmungen, die dann vor Ort gelöst werden müssen. Für weitere Überraschungen sorgt auch das Wetter. Man kann im Oktober schon von Schnee und Eis gebremst oder im April von einem Schneesturm zugeweht werden.

Seit 1992 führt der Verein jährlich mindestens zwei Konvoi durch. Sie sind jeweils kurz nach dem Erholungsaufenthalt der Kinder geplant. In verschiedenen Orten der Pfalz werden die Pakete gesammelt und dann nach Böhl-Iggelheim gebracht. Ca. 2000 Pakete kommen so zusammen. Zusätzlich werden immer wieder Sonderaktionen gestartet. Von Schulen in der Pfalz werden Pakete für Kinder gepackt oder Vereinsmitglieder vermitteln Patenschaften zwischen älteren Menschen. Der Verein kauft auch Lebensmittel und verteilt sie an besonders bedürftige Familien in Weißrussland.
Jedes Mal kommen etwa 30 bis 40 Tonnen Hilfsgüter zusammen. Eine Besonderheit unserer Konvois ist, dass alle Pakete ausnahmslos mit privaten Adressen versehen sind oder direkt
über unsere Partnerorganisation in Shitkowitschi ausgeliefert werden.

Dadurch ist gewährleistet, dass die Hilfspakete auch tatsächlich richtig ankommen.

Beim Bau des Krankenhauses in Lenin wurde das gesamte Baumaterial und das notwendige Werkzeug durch unsere Lkw transportiert. Jedes Jahr fahren wir drei bis vier mal nach Belarus.

Seit 2001 haben wir nur noch einen eigenen Lkw. Es werden für jeden Transport 2 Sattelschlepper zu je 20 Tonnen gechartert, da es für uns günstiger ist als einen weiteren LKW zu unterhalten. Diese Transporte wurden zu besonders günstigen Konditionen von der Firma Tiropatrans in Speyer durchgeführt.

Seit 2007 werden die Transporte über die Firma Belfracht aus Minsk organisiert. Der vereinseigene LKW wurde aus Kostengründen abgeschafft.

Seit 2009 wird nur noch im Herbst ein Konvoi durchgeführt, da das Paketaufkommen erheblich abgenommen hat.

Im Frühjahr findet unsere Bestellaktion für Lebensmittelpakete, Apfelbäume und Saatkartoffeln statt.
(siehe Bestellaktion )



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Fahrzeugkolonne beim Konvoi im Oktober 1999. Neben Hilfspaketen wurden auch ein Bus und ein PKW nach Shitkowitschi überführt.

Die komplette Mannschaft 1998

Laden an der Liederkranzhalle

wohlbehalten in Shitkowitschi angekommen

Lkw in der Schule in Lenin

Schüler laden in Lenin ab

Pakete lagern in der Turnhalle in Lenin

Lagerung der Pakete in Shitkowitschi

unser LKW mit Mannschaft 2003

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      Aktualisiert am: 01.12.2016